Die andere Pornosache

Der Kinderschänder
und der Kinderpornosammler

Was hatte der Lichtenberger Kinderschänder Robert E. für eine Beziehung zu Peggy Knobloch? Tatsache ist: E. wohnte nur wenige Meter auf der anderen Straßenseite von der Knoblochwohnung entfernt. Und Tatsache ist: Peggy war ständig auf der Suche nach Geborgenheit. Da hat ein Kinderschänder ein leichtes Spiel.

Interessant an diesem ausgeurteilten Fall ist, daß die Ermittler im Hause E. eine groß angelegte Razzia vorgenommen haben, obwohl das, wie es aus Hof immer wieder zu hören ist, mit Peggy Knobloch nichts zu tun haben soll. Das auswärtige Lager des Antiquitätenhändlers indes wurde nur in Augenschein genommen, nicht mehr und nicht weniger.

Interessant ist auch, daß E. in seinem Prozeß immer wieder in Tränen ausbrach, wenn die Rede von Peggy war. Warum sollte ein Mann heulen, wenn es um einen Menschen geht, mit dem er angeblich nie etwas zu tun hatte? Schließlich wurde auch in Windeseile ein Urteil gefällt - notwendig war die Eile nicht - E. saß ohnehin in Untersuchungshaft und konnte somit keinen weiteren Schaden anrichten.

Schließlich gibt es da auch noch den Mann aus der Nähe von Halle an der Saale, dem Herkunftsort von Susanne Knobloch. Dieser wurde mit einer CD voller kinderpornografischer Bilder ertappt. Zu sehen waren darauf auch Bilder von Peggy Knobloch. Und die, so die Ermittler seinerzeit, soll angezogen gewesen sein!

Dazu zwei Fakten, äußerst pikant: Der junge Mann trug ein Amulett mit dem Bild von Peggy Knobloch. Und er verkehrte regelmäßig in dem Lichtenberger Knoblochhaus! Und da will er mit Peggy nur gespielt haben, weil er das Mädchen als seine Schwester betrachtete. Wer's denn glaubt, soll ruhig in den Himmel kommen!

Im Hinblick auf die aufgetauchten Kinderpornos mit Peggy ergibt sich zwangsläufig die Frage: Wer war der Fotograf? Da gegen Susanne Knobloch kein Strafantrag eingeleitet wurde, wurde logischerweise auch darauf keine Antwort gefunden.

Seltsam ist das Verhalten der Hofer Justiz schon. Besonders im Hinblick darauf, wenn es darum geht, das Schicksal von Peggy Knobloch nicht zu klären und Ulvi Kulac weiterhin in der psychatrischen Hölle schmoren zu lassen. Mit Menschlichkeit hat das nichts mehr zu tun - im Hinblick auf das Schicksal von Peggy und Ulvi. Beide haben das Recht auf eine lückenlose Aufklärung - ohne Rücksicht auf Verluste für diejenigen, die wirklich in diesem Fall verwickelt sind. Und dafür gibt es nur einen Weg. Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit!

Susanne Knobloch - bekennen Sie endlich Farbe!