Keine Sicht bei Dunkelheit

Kann der Fall Katrin Konert nicht aufgeklärt werden, weil Silvester 2000/Neujahr 2001 alles anders abgelaufen ist, als es bisher immer wieder geschildert wurde? Es haben jetzt mehrere Personen bestätigt, daß Katrin nicht mit ihrer Familie ins neue Jahr gefeiert hat, sondern bei ihrem damals 30jährigen Freund Hansi R., der in der Bahnhofsstraße 2, Bergen/Dumme gewohnt hat. Bisherige Aussagen haben jedoch immer darauf hingedeutet, daß Katrin erst am Neujahrstag vom Hansi und einem Freund in Groß Gaddau abgeholt wurde und schon kurze Zeit später die Wohnung in Bergen wieder verließ.

Weiter heißt es, eine Zeugin hätte Katrin gegen 19 Uhr noch an der Bushaltestelle Neue Straße/Heckenweg gesehen. Konnte sie in der Dunkelheit und bei Eisregen überhaupt erkennen, wer die von ihr gesehene Person war? Katrin war völlig schwarz gekleidet und trug auch schwarzes Haar. Tests haben ergeben, daß - in diesem Fall sogar ohne Regen - an der Bushaltestelle nur Schatten zu sehen sind, wenn die Person direkt vor dem weißen Fachwerk des Wohnhauses steht. Vor der Bushaltestelle und auch vor der Scheune ist gar nichts zu sehen.

Das gilt auch für die Breite Straße, wo Katrin von Jugendlichen aus einer Pizzeria heraus gesehen worden sein soll. Die Bilder zeigen allerdings deutlich, daß auch dort allenfalls nur ein Schatten gesehen worden sein kann. In Tests mit einer schwarz gekleideten Person hat sich gezeigt, daß sie vom Gesicht her auf der gegenüberliegenden - beleuchteten - Straßenseite nicht zu erkennen war. Beim Entgegenkommen nahm sie bei gut 20 Meter erkennbare Gestalt an, während das Gesicht erst umittelbar bei der Begegnung selbst zu erkennen war. Übrigens konnte und kann niemand durch die Fenster der Pizzeria auf die Breite Straße sehen, die sind alle zugestellt.

Bergen, 8. April 2007, 20.45 Uhr, Breite Straße Laternenseite Richtung Neue Straße
Bergen, 6. April 2007, später Abend Breite Straße Überweg am Hotel
Bergen, 6. April 2007, später Abend, Breite Straße Fußgängerüberweg am Hotel