Kein Interesse mehr an Aufklärung

Fest steht derzeit, daß alle bisherigen Ermittlungen im Sande verlaufen sind, weil sie unter falschen Voraussetzungen begonnen haben und unter diesen bis jetzt weitergeführt wurden. Verdachtsmomente gegen Personen, die mit dem Fall nichts zu tun haben, werden nach wie vor aufrecht erhalten, während diejenigen, die für das Verschwinden Katrins verantwortlich sind, weiterhin schweigen und - wenn es sein muß - lügen. Neue Zeugenaussagen weisen sehr deutlich darauf hin, daß Katrin 1. nicht mit der Familie Silvester gefeiert hat, 2. nicht an der Bushaltestelle gewesen ist und 3. wegen des Eisregens und der Dunkelheit gar nicht  erkannt werden konnte, wenigstens nicht eindeutig. Alle diese Fakten sind nach mehr als sechs Jahren noch immer nicht geklärt und werden, wie dem nebenstehenden Schreiben der Staatsanwaltschaft Lüneburg zu entnehmen ist, auch weiterhin ungeklärt bleiben. Und damit dann auch das Schicksal von Katrin Konert...

Im Übrigen würde der Informant dem Staatsanwalt zuarbeiten. Zum zuständigen Kripobeamten hat er wegen bestimmter Vorkommnisse kein Vertrauen mehr.

Unverständnis aus Lüneburg