Der Neujahrstag 2001 bleibt unvergessen

Fortsetzung

Im Rahmen der Ermittlungen sind viele Fragen offen geblieben, Fragen, die auf die Spur von Katrin führen können, die allerdings von der ermittelnden Kripo in Lüchow keine Berücksichtigung finden. Es entsteht der Verdacht, daß an einer Aufklärung von Katrins Schicksal inzwischen niemand mehr interessiert ist, weil Fehler aus der Vergangenheit nicht rückgängig gemacht werden können.

Angeblich hatte sich Katrin Konert am Neujahrstag 2001 gegen 15 Uhr auf den Weg zu Ihrem damals 30jährigen Freund nach Bergen/Dumme gemacht. Wie es jedoch heute heißt, hatte Katrin dort bereits Silvester gefeiert und nicht, wie sich die Mär bis jetzt hält, im Kreise ihrer Familie (siehe unten auf der Seite).

Bis heute wird auch hartnäckig davon ausgegangen, daß sich Katrin zuletzt an der Bushaltestelle am Heckenweg aufgehalten haben soll. Dort will sie jemand gesehen haben. Wie Tests ergaben, ist es bei der dortigen Dunkelheit (Neujahr 19 Uhr) unmöglich, eine schwarz gekleidete Person zweifelsfrei zu erkennen, bestenfalls die Konturen. Behauptet wird auch, daß einige Jugendliche aus einer Pizzeria heraus Katrin die Breite Straße hinaufgehen sehen haben. Wie, wenn die Fenster in die Richtung zugestellt waren und sind, bleibt ein Rätsel. 

Gegen den Heckenweg spricht auch, daß dort von Katrin keine einzige Spur gefunden wurde. Sie soll dort zwei Stunden zugebracht haben, bei Eiseskälte und im Eisregen. Seltsam ist, daß weder eine Kippe, noch ein Taschentuch noch sonstetwas zurückgeblieben sind. Und wer stellt sich schon zwei Stunden in die Kälte, wenn nur runde 300 Meter weiter eine Freundin gewohnt hat?